Facility Management

Die Firma Oehler Regeltechnischer Service GmbH hat konsequent mit Beginn der 2000 Jahre begonnen ein technisches Facility Management aufzubauen. Dabei bieten wir nicht nur Lösungen für unser Kerngeschäft – die Gebäudeautomation, sondern haben insbesondere wert auf die klassischen Bestandteile einer technischen Gebäudebetreuung gesetzt. So wurden zusätzliche Kapazitäten für die Bereiche Heizung, Lüftung, Kälte geschaffen.

Unsere Leistungen im Bereich Gebäudeautomation:

  • Komplette Wartung der GA-Systeme Siemens, Schneider, DEOS, WAGO inkl. Software-wartung, Anpassung, Erweiterung etc. (Andere Systeme auf Anfrage)
  • Überwachung / Prüfung der Sicherheit (elektrisch, technisch) der zugehörigen Schaltanlagen und Feldgeräte
  • Ersatzvornahmen / Austausch defekter Bauteile
  • Komplexe Reorganisationsmaßnahmen
  • Energie-Monitoring
  • Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

 Unsere Leistungen im Bereich Heizung:

  • Wartung von Gas- und Ölfeuerungsanlagen inkl. Brenner bis 1MW Leistung
  • Wartung Verbundener Aggregate wie Druckhaltung, Nachspeisung, Neutralisation
  • Wartung von Verteilungsanlagen, Pumpen, Ventile, Mischern etc.
  • Druck- und Dichtheitsprüfungen
  • Ersatzvornahmen / Austausch defekter Bauteile

Unsere Leistungen im Bereich Lüftung:

  • Wartung von Lüftungs- und Klimaanlagen inkl. Filter- und Keilriementausch
  • Energetische Inspektion von Klimaanlagen mit Kälteerzeuger
  • Revision von Brandschutzklappen
  • Revision nach Hygiene-Verordnung
  • Überprüfung der Funktionalität von Entrauchungssystemen
  • Ersatzvornahmen / Austausch defekter Bauteile

Unsere Leistungen im Bereich Kälte:

  • Wartung von Direktverdampfern und Kaltwassersätzen
  • Austausch von Kältemittel
  • Druck und Dichtheitsprüfung
  • Ersatzvornahmen / Austausch defekter Bauteile

Für alle benannten Leistungen stehen Ihnen in unsere Firma Fachleute vom Ingenieur, Techniker, Meister bis zum Facharbeiter zur Verfügung. Zahlreiche Zertifikate und Zulassungen runden unser Leistungsspektrum ab. Über verbundene Firmen können weitere, hier nicht direkt aufgezeigte Leistungen und Gewerke eingebunden werden – bitte sprechen Sie mit uns.

Facility Management - wichtiger als je zuvor

Moderne Gebäudeeinheiten erfordern immer mehr Technik, die überwacht bzw. gesteuert werden muss. Darüber hinaus werden Gebäude immer komplexer. Personen, die solche Anlagen besuchen, darin arbeiten oder in ihnen wohnen, erwarten einen leistbaren und kundenorientierten Service. Auch die Anforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz von Anlagen, Einrichtungen und Gebäuden, steigen aufgrund der sich ändernden Gesetzgebung ständig an.

Unternehmen, die sowohl einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzen leisten sollten, profitieren durch den Einsatz eines modernen Facility Managements (FM). In den letzten Jahren hat das FM stark an Bedeutung gewonnen. Vor allem deshalb, weil dadurch, trotz des zunehmenden Konkurrenz- und Kostendrucks sowie der Globalisierung, eine Verbesserung des Betriebsergebnisses möglich ist.

Was ist Facility Management?

Viele glauben ja, dass Facility Management eine Umschreibung für den Beruf des Hausmeisters ist. Jedoch umschreibt es zusammengefasst die optimale Nutzung von Grundstücken sowie den ganzheitlichen Lebenszyklus eines Gebäudes. Der Begriff des Facility Managements kommt ursprünglich aus den USA. Bereits seit den 80er Jahren wird er aber auch europaweit verwendet.

Facility Management vereint viele Dienstleistungen bezüglich des Gebäude- und Anlagenmanagements. Es ist darüber hinaus ein effektives Konzept um ein Unternehmen durch eine professionelle Unterstützung zu entlasten, damit sich dieses auf das Kerngeschäft fokussieren kann.

Generell besteht Facility Management aus drei essenziellen Säulen:

  1. Technisches Facility Management: Diese Säule umfasst alle Instandhaltungen, Wartungen, Umbauten, Gebäudedokumentationen und ein Störungsmanagement.
  2. Kaufmännisches Facility Management: Hier geht es um das Vertragsmanagement, den Einkauf, die Budgetierung, die Kostenverfolgung, das Controlling sowie die Anlagenbuchhaltung.
  3. Infrastrukturelles Facility Management: Der dritte Hauptbestandteil beinhaltet die Flächenverwaltung, den Empfangsdienst, das Catering, die Reinigung, die Security sowie das Energie- bzw. das Übersiedelungsmanagement.

Aufgaben des Facility Managements

Mittlerweile gehört Facility Management zu einer der wichtigsten Branchen, allerdings wird dieser Bereich immer noch allzu oft unterschätzt. Dabei deckt es alle planerischen, infrastrukturellen, technischen sowie kaufmännischen Aufgaben rund um Einrichtungen, Anlagen und Gebäuden ab. Hierbei ist es egal, ob es sich um Universitäten, Bürogebäude, Kultureinrichtungen, Flughäfen oder Wohnimmobilien handelt.

Die Hauptaufgabe des Facility Management ist es, die einzelnen Aufgaben der einzelnen Aufgabenbereiche (Facilities), die für ein nachhaltiges und effizientes Gebäudemanagement anfallen, unter einem Dach zusammenzufassen. Wichtig ist es immer, dass alle gewonnenen Informationen immer an einer zentralen Stelle zusammenlaufen. Diese können dann strukturiert, verwaltet und ausgewertet werden. Mithilfe dieser Erkenntnisse können dann Entscheidungen gefällt und Maßnahmen umgesetzt werden.

Anders als die meisten vermuten, ist das Facility Management ein Management- und nicht ein Verwaltungsthema. Nur durch gezielte bzw. umfassende Informationen, die aus einem Gebäudeinformationssystem gewonnen werden, ist es möglich Kosten einzusparen, sichere Entscheidungen zu treffen und Gewinne zu erwirtschaften.

Facility Management - Welche Ziele werden verfolgt?

Zu den größten Zielen des Facility Managements gehören die dauerhafte Senkung der Bewirtschaftungs- bzw. Betriebskosten, Fixkosten flexibler zu machen, die Sicherung der technischen Verfügbarkeit der Anlagen sowie die Steigerung des Ertrags der Immobilie bzw. die Werterhaltung einer Anlage langfristig zu sichern.

Bereits bei der Gebäudeplanung ist es wesentlich für zukünftig entstehende Kosten wie etwa Müllkosten oder Heizung kostensparende und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ertragssteigerungen sind aber auch durch nachträglich vorgenommene Verbesserungen und Veränderungen möglich. Grundlegend ist immer die gemeinsame Betrachtung sozialer, ökonomischer und ökologischer Ziele.

In vielen Fällen werden erst bei der Gebäudenutzung überlegt, wie Kosten eingespart werden können. Dann werden Hausverwaltungen damit beauftragt mögliche Lösungen zu entwickeln, um Kosten einsparen zu können. Es ist allerdings falsch vom Gebäudemanagement als einzige Aufgabe des Facility Managements zu sprechen. Vielmehr hat FM das Ziel, Anlagen, Einrichtungen bzw. Gebäude bei gleichzeitigem Schaffen von optimalen Bedingungen für die darin beschäftigen Menschen kostengünstig zu bewirtschaften. Die wesentliche Aufgabe ist es also, die Immobilie als weitere strategische Ressource in den gesamten Unternehmensprozess zu integrieren.

Immer mehr Unternehmer erkennen mittlerweile den eigenständigen Wert ihrer Immobilie und die Rendite, die daraus erwirtschaftet werden kann. Damit allerdings ein professioneller Umgang mit dem Besitz der Immobilie möglich ist, braucht es ein effizientes Facility Management.

Damit diese Ziele erreicht werden können, muss das FM strategisch und bereichsübergreifend arbeiten. Wo früher infrastrukturelle, kaufmännische und technische Dienstleistungen in vielen Fällen getrennt voneinander betrachtet wurden, werden heute integrierte Services angeboten. Dadurch werden die Prozesse sowohl für Besucher, Eigentümer, Investoren und Mieter vereinfacht. Immer öfter deckt das FM die komplette Wertschöpfungskette ab. Zudem werden auch die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Risiken für den Auftraggeber übernommen.

Welchen Nutzen hat ein Unternehmen vom Einsatz eines Facility Managements?

Der Nutzen von Facility Management im Unternehmen liegt eigentlich auf der Hand. Die Kosten für die Planung und den Bau von Gebäuden betragen lediglich 15 % der Gesamtkosten, die die Immobilie betreffen. Die restlichen 85 % entfallen auf die betrieblichen Kosten, die im Laufe der nächsten 30 Jahre anfallen. Genau hier greift das Facility Management ein und versucht Lösungen zu finden, die Kosten positiv zu beeinflussen.

Das FM betrachtet die Immobilie ganzheitlich. Der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes, sprich die Planung, der Bau, der Betrieb sowie der Abriss, werden beachtet. Bei diesem Konzept geht es aber nicht um kurzfristige Einsparpotenziale, sondern um den dauerhaft sinnvollen und günstigen Betrieb. Die Eigentümer der Immobilie profitieren also nicht nur von der Werterhaltung, sondern auch von der höheren Rendite.

Idealerweise wird bereits bei der Planung für eine Immobilie ein Facility Management hinzugezogen. Dieses arbeitet eng mit dem Bauherrn und dem Architektenteam zusammen. Während die Architekten die Vorstellungen des Auftraggebers umsetzen, entwirft das Facility Management bereits Szenarien für den Gebäudebetrieb in den nächsten 30 Jahren und kann mit seinem Wissen in die Planung eingreifen. Abschließend kann gesagt werden, dass Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in vielen Bereichen wichtige Schlüssel zum Erfolg sein können. Facility Management trägt einen entscheidenden Anteil dazu bei.

Bild von Gebäude für Facility Management

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